Bruchtests sind immer ein Anziehungspunkt bei Kampfsportshows, besonders beim Taekwondo. Sie sind aber auch fester Bestandteil von Gürtelprüfungen, es wird dabei die Wirksamkeit der erlernten Angriffstechniken getestet. Voraussetzungen für das Gelingen, sind eine korrekt ausgeführte Technik und die dadurch erzeugte Schnelligkeit, mit der der schlagende Körperteil (Hand, Fuß. etc.) das Ziel trifft. Dazu muss es vor der Ausführung gelingen, sich klare, feste, überzeugende Bilder in denen man sieht und spürt wie der Bruchtest bereits gelungen ist, aufzubauen. Ohne Willensstoß und Vorstellungskraft nützt die beste Technik nichts. Bruchtests werden selten extra trainiert, Verletzungen treten bei gut geplanten Bruchtests äußerst selten auf.
Übersicht der verschiedenen Arten von Bruchtests:
Standardbruchtests
Einzelne oder mehrere Standardtechniken mit Hand oder Fuß aus Fichtenholzbretter.
Powerbruchtests
Mit Standarttechniken (Faust, Handkante, Fuß) gegen sehr hartes Material (z.B. Kieselstein, Mauerziegel) oder gegen eine große Masse (Bretter- oder Ziegelstapel).
Akrobatische Bruchtests
Gesprungene, gedrehte Fußtechniken, oder auf bis zu vier Ziele in einem Sprung.
Zielgenauigkeitsbruchtests
Die Zielgenauigkeit steht im Vordergrund.
Einige Kriterien
• Auswahl der Techniken und Materialien
• Materialauflage, -befestigung
• Körperanspannung im Moment des Treffens
• Geschwindigkeit im Moment des Treffens
• Vorstellungs- und Willensstoßkraft
• Auftreffwinkel und Zielgenauigkeit
